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Neues vom Nassenbüsch!

Astrid ermunterte mich im Laufe der Zeit, doch Stella decken zu lassen, da sie, wie gesagt, eine sehr schöne Hündin sei. So meldete ich dann im Juni unseren Zwinger „Vom Nassenbüsch“ an und bekam auch die Zulassung.

Im Folgenden möchte ich Euch nun immer wieder mal erzählen, wie das so ist, wenn man zum ersten Mal einen Wurf Welpen bekommt. Natürlich hat mir Astrid, die eine erfahrene Züchterin ist, ihre volle Hilfe und Unterstützung zugesagt.

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15.09.2008:

Erster Geburtstag der Welpen von Stella Piccolina

Ein Jahr ist ins Land gezogen. Die Kinder von Stella feiern heute ihren ersten Geburtstag. Von den neuen Besitzern habe ich im Laufe des Jahres immer mal wieder sehr positive Rückmeldungen und Bilder erhalten. Alle Hunde sind gesund und munter, halten ihre neuen Herrchen und Frauchen sehr auf Trapp und haben in den vergangenen Monaten sehr viel lernen müssen. Sie gehen in die Hundeschule und auf den Hundeplatz, wo sie auch mit anderen Hunden spielen können. Einige wollen im kommenden Jahr auch ihre Hunde auf Ausstellungen zeigen. Ich bin gespannt, wie die Rabauken abschneiden werden.

Auch Aimee hat viel gelernt und sich vieles von Stella abgeschaut. Sie ist eine sehr gelehrige und aufmerksame Hündin. Von der Größe her hat sie ihre Mutter schon fast eingeholt, allerdings ist sie noch schmal und zierlich. Manchmal kann ich sie schon fast nicht mehr auseinander halten, so ähnlich sind sie sich.
Da Aimee jetzt ein Jahr jung ist, werden wir demnächst die HD-Röntgung vornehmen lassen und ich hoffe, dass diese positiv ausfallen wird. Dann werden wir sie auch ausstellen und wenn die Bewertungen gut sind, kann ich mit Aimee auch züchten.

Die neuesten Bilder sind auf der Bilder-Seite zu sehen.

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04.01.2008:

Das neue Jahr

Weihnachten ist vorbei und das neue Jahr hat Einzug gehalten. An Silvester waren wir natürlich bei unseren Hunden. Angel Black war auch auf Besuch. Stella, Aimee und Angel Black erlebten mit uns allen im Wohnzimmer den Jahreswechsel. Von der Knallerei bekamen sie so gut wie nichts mit, so dass sie gar keine Angst hatten. Es war natürlich eine lange Nacht für sie und am Neujahrstag wurde dann fast nur geschlafen.
Aimee ist eine kleine süße Hündin, die natürlich fast nur ihrer Mutter hinterher rennt. Sie spielen viel miteinander, so dass der Rest der Familie fast keine Gelegenheit bekommt, auch mit ihr zu spielen. Im Schlafzimmer stehen nun zwei Hundekörbe, zum Glück ist unser Schlafzimmer recht groß.
Nächste Woche werde ich mit Aimee die Welpenschule besuchen. Mit anderen Hunden hatte sie auch schon einigen Kontakt. Stella will sie dann immer beschützen, wenn die anderen Hunde es zu toll treiben. Sie geht sehr liebevoll mit ihrer Tochter um.
Wir haben von allen Welpen liebe Weihnachtsgrüße und Neujahrswünsche erhalten. Alle fühlen sich bei ihren neuen Herrchen und Frauchen wohl und vermissen ihre Mama nicht.
Bald werden mir jetzt die Ahnentafeln zugeschickt und dann werden wir reihum die Familien und die Kleinen besuchen. Darauf freuen wir uns alle sehr.

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30.11.2007:

Im Hause Klein wird es langsam ruhiger

Die letzten Wochen waren noch sehr aufregend, weil die kleinen Riesen immer größer und neugieriger wurden und fast nicht mehr zu bändigen waren. Ich war immer froh, wenn das Wetter einigermaßen gut war und sie konnten sich auf der Terrasse und auf der Wiese austoben. Stella passte immer gut auf, dass nichts passierte und ging auch mal dazwischen, wenn die Kämpfe zu heftig wurden.
Es war eine Heidenarbeit jeden Morgen 11 kräftige Welpen, - mit 8 Wochen waren sie schon zwischen 7,5 und 10 Kilo schwer – aus dem Welpenlauf im Keller hoch zu schleppen in den Garten und abends dasselbe umgekehrt. Ich war immer froh, wenn Besuch da war und ich Hilfe hatte.
Die zweite Impfung und das Chippen waren sehr gut gelaufen. Wir waren mit allen Welpen wieder nach Kusel zu Astrid gefahren. Bei Astrid zu Hause wartete schon der Tierarzt und alles konnte in Ruhe durchgeführt werden. Meine Welpen bekamen alle Gesundheitszeugnisse, die natürlich sehr gut ausfielen. Anschließend wurde der Wurf von der Zuchtwartin abgenommen, d.h. wieder wurde kontrolliert, ob alle Welpen gesund sind. Mit diesem Bericht konnte ich dann die Ahnentafeln beim PSK beantragen.
Nun kommt die Zeit, wo die neuen Herrchen und Frauchen ihre Hunde abholen und mit in ein neues Zuhause nehmen können. Die Welpen sind bereit, einen neuen Wirkungskreis zu erkunden. Es beginnt die so genannte Prägungsphase. Diese Zeit ist sehr wichtig für die neuen Besitzer und für die Welpen.

Ich habe für alle Welpen sehr liebe, freundliche und vor allen Dingen Hunde liebende Menschen gefunden. Ich glaube, dass jeder meiner kleinen Lieblinge die richtige Familie gefunden hat und auch die Menschen sich den zu ihnen passenden Welpen ausgewählt haben. Jedenfalls habe ich nur positive Rückmeldungen erhalten.

Natürlich war es sehr schwer die Kleinen abzugeben, aber ich habe immer gesehen, wie froh und glücklich die neuen Besitzer waren. Ich werde die Kleinen mit meinem Mann und auch mit Stella natürlich nacheinander besuchen gehen und selbst schauen wo sie jetzt leben und wie es ihnen geht. Wir werden dabei nach Luxemburg und Frankreich kommen, sowie nach Düsseldorf, Speyer Heidelberg und Rheinland-Pfalz.
Der Rest ist im Saarland verteilt und eine Kleine, die Angel Black, ist bei uns im Ort bei einer befreundeten Familie zu Hause.

Stella hat zu Beginn des Auszuges der Welpen – sie zogen ja im Laufe von drei Wochen aus – gar nicht richtig mitbekommen was los war. Allerdings als es immer weniger wurden, habe ich sie dabei beobachtet, wie sie überall rum lief und nach ihren Kleinen suchte. Jetzt hat sie sich aber daran gewöhnt, dass nur noch die kleine Aimee bei uns ist.

Wie gesagt, es ist ruhiger geworden. Ich kann mich jetzt der Erziehung von Aimee widmen und mich wieder verstärkt um Stella kümmern. Wir werden viel mehr spazieren gehen und dabei der kleinen Aimee die große Welt zeigen.

Als am Samstag der letzte Welpe, unser Amigo mio - ohne Rute – ausgezogen ist, sagte mein Mann „nun geht eine Ära zu Ende“. Von mir fiel eine große Last ab und auch Traurigkeit erfüllte mich. Drei Monate lang hatte ich fast ausschließlich für meine Welpen und Stella gelebt. Ich muss mich an dieser Stelle für die große Hilfe meines Mannes und meiner Kinder bedanken, die stets zur Stelle waren, wenn ich sie brauchte und die mich wieder aufbauten, wenn ich müde und ausgelaugt war.
Trotzdem möchte ich die vergangenen Monate nicht missen, es war eine wundervolle Erfahrung, Welpen großzuziehen und in andere Familien weiterzugeben. Meine Hündin Stella Piccolina war eine wunderbare und liebevolle Mutter. Ich denke, dass ich noch einmal einen Wurf mit ihr großziehen werde. Vielleicht nicht gerade nächstes Jahr, aber ich glaube das Jahr 2009 wäre ein gutes Jahr dafür.

Natürlich werde ich auch weiterhin berichten, wie es uns allen geht und was meine Welpen in den neuen Familien erleben und anstellen.

Stella und ich sowie auch meine Familie wünschen allen, die unsere Homepage in den letzten Monaten besucht haben ein Frohes Weihnachtsfest und eine Glückliches Neues Jahr 2008.

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28.11.2007:

Tagebuch von Stella Piccolina

Meine Kinder sind ausgezogen. Sie haben alle ein neues Zuhause und nette und freundliche Menschen gefunden, die sie hoffentlich so lieben werden wie ich sie geliebt habe. Es war eine turbulente Zeit mit viel Arbeit, aber auch viel Freude. Zuzusehen wie sie wachsen, größer und kräftiger wurden und anfingen die Welt zu erkunden, machte mir viel Spaß. Es war eine tolle Rasselbande, mutig und an allem interessiert.

Auch Amigo mio, mein Sorgenkind, weil er ohne Schwanz auf die Welt kam, fand eine Familie, die sich sofort in ihn verliebte. Er ist ein richtiger kleiner Bär, wie er so ohne Rute durch die Welt läuft. Seine Gefühle kann man ihm von der Schnauze ablesen und wenn er sich freut, wackelt das ganze Hinterteil. Ich denke, dass er einmal ein richtig großer Riesenschnauzer wird und viele Freunde findet.

Mich hat es zum Schluss noch ganz schön erwischt. Ich bin nämlich krank geworden. Durch Zeckenbisse, vermutlich im Sommer eingefangen, habe ich zwei schwere Infektionen, die mit Antibiotikaspritzen und Tabletten behandelt werden. Zum Glück haben Birgit und Arno sofort reagiert und mich zur Tierärztin gebracht. Dort konnte man anhand des Blutbildes die Infektionen erkennen und mit einer entsprechenden Behandlung beginnen. Wir hoffen alle, dass alles wieder richtig ausheilt und ich wieder gesund werde. Ich war froh, dass die Säugezeit schon vorbei war und meine Kinder nicht mehr auf meine Milch angewiesen waren, denn mit den vielen Antibiotika in mir hätte ich nicht mehr säugen können. Das wäre sehr schlimm gewesen. Es geht mir den Umständen entsprechend gut und ich hoffe, dass ich in ein paar Wochen wieder ganz die Alte bin.

Ich werde natürlich weiterhin berichten, wie es im Hause Klein zugeht und was meine Tochter Aimee und ich in der nächsten Zeit erleben werden. Bis dahin wünsche ich allen eine Gute Zeit.

Eure Stella Piccolina

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09.11.2007:

7 Wochen junge Welpen, und viel Arbeit und Freude

Die erste Autofahrt haben wir alle mühelos über die Bühne gebracht. Die Rasselbande saß hinten in unserem Geländewagen. Anfangs ging es ein wenig turbulent zu, aber nach einigen Kilometern haben sich alle beruhigt und als wir in Altenglan ankamen, schliefen sie natürlich selig. Die erste Impfung haben die Welpen prima überstanden. Keiner zeigte irgendwelche Anzeichen von Unwohlsein.
Den Umzug in den großen Welpenauslauf in den Keller fand die Rasselbande prima. Hier können sie spielen, toben und natürlich auch zanken. Das allergrößte ist aber, wenn es morgens auf die Terrasse und in den Garten geht. Das können alle fast kaum erwarten. Dort gibt es Kartons, einen Tunnel zum Durchlaufen, Holzstücke zum Anknappern, einen großen Rasenplatz, um die Geschäfte – groß oder klein – zu erledigen und natürlich die Mama, mit der man immer gut raufen kann. Da kann es manchmal ganz schon heiß hergehen. Alle Welpen haben eine großes Temperament und ärgern ab und zu auch schon mal die Mama, so dass diese dem einen oder anderen zeigt, wer die Frau im Hause ist. Das geht ohne Geknurre und auch mal einen Aufschrei nicht ab.
Stella säugt jeden Morgen und einmal in der Nacht immer noch ihre Kinder, was natürlich für das Wachstum der Welpen sehr gut ist. Doch ohne ordentliches Futter geht es nicht mehr. Es gibt jetzt vier Mahlzeiten für die Bande. Morgens um 7.00 h die erste, gegen 13.00 h die zweite, gegen 16.00 h gibt es was sehr feines und Stella bekommt davon auch etwas. Da gibt es nämlich: 3 geriebene Äpfel, 2 Bananen, vermischt mit 40 %-igem Quark sowie Honig und Vollmilch und das alles schön püriert. (Das schmeckt mir auch.) Darüber fallen sie wie die Verrückten her und haben anschließend hübsche weiße Schnäuzchen, die sie sich gegenseitig dann noch abschlecken. Abends um 19.00 h gibt es dann die vierte Mahlzeit. Da bin ich ganz schön beschäftigt ohne die ganzen anderen Dinge. Aber es macht so viel Spaß, zu beobachten, wie die Welpen wachsen, wie sie sich entwickeln, wie unterschiedlich sie doch trotz allem sind, wie zutraulich sie auf mich zulaufen und sich freuen. Es ist herrlich, wenn ich auf dem Boden sitze und alle auf einmal angerannt kommen, sich auf mich stürzen, um gestreichelt zu werden und natürlich um zu spielen. Ich darf gar nicht daran denken, wenn die ersten aus dem Hause gehen. Aber ich gebe mir die größte Mühe, um jedem ein liebevolles Zuhause und die richtigen Besitzer auszusuchen. Es waren schon viele Interessenten da und alle waren begeistert von den Welpen und fanden, dass Stella eine prächtige Hündin ist. Stella lässt sich und ihre Welpen gerne bewundern, sie ist sehr freundlich zu den Besuchern und lässt auch ihre Welpen auf den Arm nehmen und streicheln. Allerdings passt sie höllisch darauf auf, dass alle Kinder noch da sind, wenn die Besucher sich verabschieden.
Nun wird bald die Zeit kommen, wo ich mich verabschieden muss. Davor graut mir jetzt schon, aber es ist nun mal der Lauf der Dinge. Man bekommt einen Wurf Welpen, um anderen Menschen mit diesen kleinen Wesen eine Freude zu machen. Das sag ich mir jeden Tag und bin froh, dass ich noch ein wenig Zeit mit meinen kleinen Lieblingen verbringen darf.



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